Hoes contra Opstelten

Comandante Hoes darf alles

Wer hätte das gedacht: Onno Hoes (VVD), der strenge Bürgermeister von Maastricht, hat Parteikollegen und Justizminster Ivo Opstelten tatsächlich angefragt, ob es legitim sei, wenn die 3 Coffeeshops, die demnächst umziehen werden, nach dem Umzug wieder Ausländer zulassen dürften. Hell freezes over!

Natürlich hat Opstelten gleich abgelehnt, denn (jetzt kommt´s!) zwei verschiedene Regelungen in Maastricht kämen natürlich nicht in Frage! Natürlich hat der damit auch recht, denn die verliebenden Shops im Zentrum der Stadt wären dann benachteiligt gegenüber den anderen Shops, die zufälligerweise auch noch nahe der belgischen Grenze liegen.

Aber: Wenn innerhalb einer Gemeinde keine verschiedenen Lösungen möglich sind, warum dann innerhalb des ganzen Landes? Oder innerhalb einer Provinz?

Schaut man sich auch einmal das Beispiel Geleen an, sieht man, dass es scheinbar wohl doch innerhalb einer Gemeinde möglich ist, unterschiedliche Regelungen zu machen. Insgesamt wird die Geschichte einfach nur ständig konfuser und ich behaupte einfach mal, dass Opstelten einfach nur sagt, was ihm gerade so einfällt. Die Konsequenzen sind ihm völlig egal und eine einheitliche Linie in seiner Politik vermisst man auch.

Jetzt warten alle ab, wie der Raad van State entscheiden wird. Jeder Beteiligte verspricht sich natürlich eine Entscheidung in seinem Sinne. Wir auch.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • high society

    HAHA! Das ist ja zu geil. Onno scheint ja doch noch was zu merken. Vielleicht war er zwischendurch mal abends in Maastricht unterwegs und wurde von den Drugrunnern angepöbelt oder abgezogen. Und die Antwort von Ivo fordert ja schon fast dazu heraus zu sagen: Ok, wenn verschiedene Regelungen nicht gehen, dann machen eben alle Shops wieder auf für die Buitenlander. Und das, wo Onno doch immer so nach Ivos Pfeife tanzt(e). Das sind doch alles super Entwicklungen! Die Sache bröckelt immer mehr. In spätestens zwei Jahren weiß überhaupt keiner mehr, dass es jemals so was wie wietpas oder I-Kriterium gegeben hat ;-)

  • Revil O

    Kann auch mal wieder nur den Kopf schütteln über Macke.
    Anstatt schon lange im Sinne seiner Stadt und den Menschen zu handeln beweisst er damit letzendlich doch, was er als Bürgermeister doch für ein Wurm ist.

  • shiva

    Wie mein bruder schon immer sagte, Holland ist und bleibt eine Bananenrepublik. Mein Bruder lebt mittlerweile seit 7 Jahren dort und so geht es in vielen Bereichen ab. Im Arbeitsleben usw….Sintis und Romas beherrschen den Handel in den Grenzgemeinden. Sind alles sehr nette Jungs, haben gute Preise, jederzeit verfügbar, mengenrabatt….mit einem negativen nebeneffekt: sie haben alles…Der Wietpas hat viel verändert und kaputt gemacht.

  • kiff

    Benachteiligt sind doch die CS. die an den Stadtrand ziehen und dann nicht an uns verkaufen dürfen. Warum sollen die dann überhaupt dort hin ziehen wenn sie dann nur nachteile hätten ??? Einheimische kunden gehen doch weiter ins zentrum .

    • Revil O

      Oder auch bald in andere Gemeinden bzw. greifen eh schon lieber auf den Parallelmarkt zurück.
      Alleine das “ Macke“ jetzt ein GBA- Uittreksel verlangen will um in einen Maastrichter Coffeeshop als Einheimischer rein zu dürfen wird die Besucherzahlen auch gewiss nicht steigern.^^

  • Marks

    Glaubt es oder nicht , Maastricht bleibt zu, Ihr werdet schon sehen, das ist nur der Prüfballon für die Durchführbarkeit im ganzen Land. Die Niederlande machen den Schritt zurück, ein bisschen so wie früher , Eigen Volk eerst . Die behalten Ihr von der Regierung eingeräumtes Recht , allen andern verweigern sie (zurecht) das nicht vorhandene Recht darauf sich sinnlos zu bekiffen . Jetzt werft wieder mit Steinen , kein Problem , mit der Realitäat habt Ihr es sowieso nicht, den Lauf der Dinge übersieht man hier sowieso gerne und alle andern haben unrecht , nur kein Wietpas und seine verbohrten Anhänger die es eionfach nicht warhaben wollen, nicht…

    • xy

      *gähn*

    • Kiffer Jan

      Nun, der Prüfballon wird bald platzen . .

    • Marksgernvonhinten

      trololololololo

    • Frank2

      Don’t feed the troll!!!

    • Hanfbauer

      Tja Hoes dein Luftballon ist wohl geplatzt, oder warum macht kaum eine Große südliche Gemeinde mehr mit ? Selbst Venlo nicht mehr. Bestimmt machen die das alle deswegen, weils so gut geklappt hat.

      Die Niederländer weigern sich nur, der Tatsache ins Gesicht zu sehen, das die Limburger Städte uva nun mal ohne ausländische Gäste finanziell sehr sehr alt aussehen. Und die wollen eben Drogen! Ende aus MickyMaus. Und Warum auch nicht ? Sie saufen doch auch in aller Öffentlichkeit auf Werbeveranstaltungen Alkohol ! Fast alle „Drogentoten“ sterben übrigens am Alkohol. Wußten sich auch das jeder Schluck Alkohol Tausende Gehirnzellen abtötet ? (Ganz im Gegensatz zu Cannabis- deswegen sind Säufer auch dümmer als Kiffer). Viel Spass beim Weitersaufen bis ins kühle Grab.
      Wieso nimmt sich ein Politiker eigentlich das Recht heraus, anderen vorschreiben zu wollen, was sie nehmen sollen und was nicht ? Ist das Freiheit ?

  • Bertz2000

    Ja aber die hätten doch eh nicht in die shops gedurft, Herr Burgermeister, und sonst ist doch alles „ruhig“ … Drie mannen met 19.000 euro cash gevat bij drugsactie Riemst .. http://www.deredactie.be/cm/vrtnieuws/regio/limburg/belga_20130921_drugsactie_Riemst

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