Nirgendwo mehr Overlast als in Maastricht

Nirgendwo in den Niederlanden erleben die Menschen mehr Overlast auf den Straßen als in Maastricht (Provinz: Limburg). Mehr als jeder vierte Maastrichter sagt, er habe bereits viel Ärger auf den Straßen erfahren .

Diese Meldung stammt aus einem Sicherheitsbericht, den das Ministerium für Sicherheit und Justiz in Zusammenarbeit mit CBS jetzt veröffentlicht. Darin werden alle Gemeinden über 70.000 Einwohner untersucht, wie sie 2013 die Kriminalität sowie die Sicherheit in ihrer Umgebung wahrgenommen haben.

In Maastricht gaben 26,4 Prozent der Bevölkerung an, viel Overlast auf den Straßen erlebt zu haben. In den gesamten Niederlanden liegt der Durchschnitt gerade einmal bei zehn Prozent. Nach Maastricht ist die nächst größere Stadt Schiedam (Provinz: Südholland). Hier liegt der Anteil bei 20 Prozent. Selbst die vier großen Städte in der Randstad (Amsterdam, Rotterdam, Den Haag und Utrecht) haben nicht annähernd so viel Overlast wie Maastricht.

Maastricht 10 Mai 2013 - Photo by JDTV – Mit freundlicher Genehmigung von JDTV

Maastricht 10 Mai 2013 – Photo by JDTV – Mit freundlicher Genehmigung von JDTV

Auch in Heerlen (17,4%), Venlo (16,9) und Sittart-Geleen (16,5) liegt die erfahrende Overlast über dem Landesdurchschnitt.

Aufgeführt werden Ärgernisse wie betrunkene Menschen oder illegaler Drogenhandel oder- gebrauch. Vor allem der letztgenannte Faktor spielt eine große Rolle in Maastricht. Weil diese Untersuchung in dieser Form zum ersten Mal stattfand, ist ein Vergleich zu den Vorjahren leider nicht möglich.

Entgegen der vorigen Aussage, fühlen sich die Maastrichter nicht unsicherer in ihrer Stadt als in anderen Städten. Im Gegensatz zu Heerlen, wo es zwar weniger Overlast auf den Straßen gibt, sich die Menschen jedoch unsicherer fühlen.

Anteil der Einwohner, die sagen, dass sie ‚viel soziale Overlast‘ erleben:

1. Maastricht 26,6%
2. Schiedam 20,0%
3. Amsterdam 19,4%
4. Den Haag 19,0%
5. Rotterdam 18,9%
6. Heerlen 17,4%
7. Venlo 16,9%
8. Roosendaal 16,5%
9. Sittard-Geleen 16,5%
10. 15,9% Gouda

Bundesdurchschnitt: 9,8%
Limburg durchschnittlich 12,3%
Durchschnitt der vier großen Randstad Städte: 18,2%
Durchschnittlich aller großen Gemeinden: 13,7%

Eli

Eli

Die Einführung des Wietpas hat mich dazu gebracht, mich für die niederländische Cannabispolitik zu interessieren. Ich komme aus dem mittleren Ruhrgebiet und bin wie so viele am Wochenende immer mal gern in die niederländischen Grenzstädte zu den Coffeeshops gefahren. Die negative Meinung gegenüber Cannabis ist ein Vorurteil, für dessen Abbau ich mich einsetzen möchte!
Eli
  • Sebastian

    Wird der Herr Bürgermeister jetzt behaupten, das sei in den Vorjahren noch schlimmer gewesen, und daß die Einführung des Wietpas/ I-Kriteriums eine Verbesserung gebracht hat, und dieser Trend der Overlast-Verminderung sich in den nächsten Jahren fortsetzen wird. Und wenn nicht müsse man nur Geduld haben und warten bis Deutschland und Belgien Softdrugs legalisieren, was auch nicht mehr lange dauern kann?

    • Frank2

      Dein letzter Satz in Gottes Ohr!!!

    • Revil O

      Der Trend der Overlastverminderung?? Wenn dann wird „Macke“ der einzige sein der sein eigenes Geseiere glaubt. Man darf davon ausgehen das man sich für keine Lüge und Dünnschiss zu schade sein wird von Seiten dieses Vollidioten.

  • Anonym

    Gerade bei den Wiederverkäufern wie den Drugsrunnern ist es wichtig, das sie das „Zeugs“ nicht zu trocken, d.h. zu billig abgeben -> Gewinnmarge/Eigennutzung

    PS: Die google-Suche nach „Raucher Cartoon“ oder „Kiffer Cartoon“ bringen unter Bilder viele relevante Einträge.
    Bild: […]

  • KifferJan

    Wer hätte das gedacht :-) Tja Herr Hoes, so ist es wenn man ein bewährtes Geschäftsmodell zerstört. Ich hoffe der neue Bürgermeister von Maastricht wird diesen absurden Kurs korrigieren.

    • Revil O

      Das bleibt abzuwarten , vor allen Dingen welche Partei den Bürgermeister stellen wird. Was auch bedauerlich ist das der Gemeinderat in Maastricht anfangs gegen das B-und I-Kriterium war und Macke gegen den Willen vom Gemeinderat über deren Kopf wegentschieden hat. Mittlerweile unterstützt der Gemeinderat aber diesen Idioten. Hier wäre knallharte Opposition von Nöten.

  • d4r!h v4d3r

    Drogenpolitik 2.0 für Köln – Online Petition

    https://www.openpetition.de/petition/online/drogenpolitik-2-0-fuer-koeln

    „Die Stadt Köln möge gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und
    Bürgern einen Runden Tisch zum Thema verantwortungsvolle Regulierung von
    Cannabis auf der kommunalen und Gemeindeebene einberufen. Zusammen mit
    Fachleuten soll geklärt werden, wie ein Modellversuch zur Abgabe von
    Cannabis zur medizinischen Nutzung und als Genussmittel aussehen sollte.
    Ziel soll ein Antrag für eine entsprechende Ausnahmegenehmigung nach §3
    (2) BtMG beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
    (BfArM) sein.“ „

    • kiff

      Klasse ! So kann jeder von uns was tun und das auch noch Anonym.
      Die 10000 Stimmen sollten zusammen kommen.
      Da läuft ja noch eine Petition zur Legalisierung Bundesweit wo schon
      fast 57000 Stimmen vorhanden sind !! Hoffe es bringt auch was !!

  • Anonym

    Wahrscheinlich ist die Lösung der CS diese durch staatlich kontrollierte Cannabisabgabestellen zu ersetzen, in denen staatliches unbehandeltes (und trockenes) Wiet verkauft wird. Und das ganze in Um-Verpackungen, die fälschungssicher sind und die ein Umpacken unmöglich machen. Industriell würde man so einen Prozess schaffen. Sonst versuchen die Angestellten, ihr eigenes Wiet auch noch in den Cannabisabgabestellen unter die Leute zu bringen…
    Bild:

  • Shiva
  • shiva
  • Peter Messer

    Es gibt NICHTS, was man mit „Statistiken“ NICHT „beweisen“ kann! TRAUE KEINER STATISTIK, DIE DU NICHT SELBST GEFÄLSCHT HAST; sagte merin Professor immer…..Ich denke, er hatte da RECHT!

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