Reportage Maastricht: Von einer Demonstration, die keine Overlast verursachte

Am gestrigen Samstag fand in Maastricht die Demonstration gegen I-Kriterium, 15%-Kriterium und gegen die Diskriminierung von Touristen durch die Politik von Ivo Opstelten und lokal ganz besonders durch Bürgermeister Onno Hoes statt. Leider war die Teilnehmerzahl absolut enttäuschend. Darüber berichte ich aber nicht in meinem bekannten, nüchternen Nachrichtenstil, sondern möchte Euch von Anfang bis Ende auf meinen ganz besonderen Maastricht-Trip mitnehmen. Denn auch wenn die Demo wohl nichts bewirkt, war es doch eine interessante Erfahrung für mich und ein toller Tag, von dem ich keine Sekunde missen möchte.

Ein paar aufrechte Aktivisten ziehen durch die Brusselsestraat - Photo: Antonio Peri
Ein paar aufrechte Aktivisten ziehen durch die Brusselsestraat – Foto: Antonio Peri

Es ging gegen die bestehende Diskriminierung von Touristen in Maastricht und generell in den drei Südprovinzen. Die „Frontstadt Nr. 1“ empfing die Teilnehmer mit leicht stürmischem aber sonnigem Wetter. Der Weg nach Maastricht mit der Lijn 50 weckte Erinnerungen. Seit beinahe einem Jahr bin ich die Strecke über Land nach Maastricht nicht mehr gefahren. Zum ersten Mal fuhr ich mit dem Bus nach Maastricht ohne die Absicht zu haben, einen Coffeeshop aufzusuchen. Im Gegenteil – sogar Tabak und Papers habe ich nicht mitgenommen.

Denn heute brach ich auf radikale Weise mit mehreren, bislang nie gebrochenen, Gewohnheiten. Bin ich bisher immer bedacht gewesen möglichst nicht aufzufallen und evtl. als Overlast empfunden zu werden, fuhr ich heute nach Maastricht um zu demonstrieren. Mehr noch – ich hatte zugesagt, dort öffentlich zu reden und das auf Deutsch und per Megaphon. Aus tiefster Überzeugung war ich auf dem Weg etwas zu tun was völlig gegen mein eigentliches Verhalten im Ausland verstößt. Ich fuhr in ein anderes Land, um dort auf der Straße den Maastrichtern per Megaphon entgegenzurufen, was ich von ihrem Bürgermeister und der Coffeeshop-Politik der Stadt halte.

Seit mobo die Demo in Maastricht angekündigt hatte war mir klar, dass ich dort meine erste Pro-Hanf-Demo erleben würde, wobei ich durchaus demoerfahren bin. Nur im Ausland und für Cannabis hatte ich bisher noch nie demonstriert. Stammleser von kein Wietpas! wissen, warum mir Maastricht ein so großes Anliegen ist. Die Entscheidung selbst das Megaphon zu ergreifen und mich damit auch mit meinem Gesicht, wenn auch noch per Nickname, für die Sache einzusetzen und damit noch mehr Bedenken, Rücksichtnahmen und bisherige Grundsätze über Bord zu werfen kam spontan in der vorletzten Nacht beim Chat mit dem Organisator von Anonymous. Auch das eine Premiere für mich.

In Maastricht kam ich gegen 13:15 an. Den Treffpunkt am Bahnhof bis 12:50 hatte ich also verpasst und so ging ich direkt Richtung Markt und stieg schon in Ceramique aus. Mein Weg führte mich durch die Rechtsstraat, vorbei am Coffeeshop Maxcys, der jetzt nur noch von 14 – 0 Uhr geöffnet hat. Am Ende der Rechtsstraat standen drei marokkanische Straßendealer, die allerdings nicht aggressiv vertickten, sondern nur vom geschulten Auge als solche zu erkennen waren. Generell war es, als hätte sich die Stadt extra für diesen Tag ihr friedlichstes Makeup aufgelegt. Es war voll – die guten Menschen dieser Welt beim Samstags-Shopping. Flaneure und Menschen beim zweiten Frühstück in den Straßencafés. Weit und breit keine Drugsrunner außer den dreien auf der anderen Maasseite. Als ich in die Hoendertstraat einbog und am geschlossenen Easy Going vorbeilief, sah ich Absperrgitter auf beiden Straßenseiten und hoffte beinahe schon, dass die Demonstration so groß erwartet wurde, dass die Absperrungen, die sich auf dem Markt fortsetzten, dafür aufgestellt wurden. Nichts konnte weiter von der Realität entfernt sein als dieser Wunschtraum.

Das kleine Häuflein, das sich rund um das Minckeleers-Denkmal versammelt hatte, war trotz einiger, an weiteren Absperrungen aufgehängten, Flaggen von der anderen Seite des Marktes schon kaum zu erkennen. Dafür konnte man die bis dahin etwa 30 – 40 Leute jedoch schon gut riechen. Der Mann mit der Fackel hatte eine Runde Feuer spendiert und jeder zweite hatte einen Joint am Start. Hanfgleichstellen war noch nicht da und ich, wie es aussah, der einzige Deutsche dort. Zwei Aktivisten mit Guy-Fawkes-Masken verteilten Flyer und versuchten, mit den Passanten ins Gespräch zu kommen. Nachdem ich mich vorgestellt hatte, gaben sie mir auch ein paar Flyer und zeigten mir noch den Organisator, mit dem ich gechattet hatte. Da stand ich also nun und war ein wenig unsicher, wie ich die Maastrichter in Sommer-Einkaufslaune denn ansprechen sollte – und in welcher Sprache.

Glücklicherweise wurde mir diese Entscheidung abgenommen, denn mich sprach jemand an, der sich auf Englisch erkundigte, was für eine Demonstration das wäre. Ich gab ihm den kleinen, schmucklosen und inhaltlich fragwürdigen Flyer und erklärte ihm, worum es geht. Es stellte sich heraus, dass er Amerikaner aus Kansas war, der in Maastricht Jura studiert. Er war ein paar Mal in den Coffeeshops und hat geraucht, war aber nicht wirklich ein Kiffer und hatte auch null Ahnung, aber viel Interesse an der aktuellen politischen Situation und natürlich an den rechtlichen Fragen.

Während ich mit dem Amerikaner sprach, traf Hanfgleichstellen ein, der leider nur Zeit bis Viertel nach Drei mitgebracht hatte. Nachdem der Ami auf den neuesten Stand der Coffeeshop-Politik seiner Wahlheimat gebracht war und ich noch etwas über die Entwicklung in den USA mit ihm besprochen hatte, konnten wir uns begrüßen und kurz darauf war auch schon Nol van Schaik da. Ab da stieg die Stimmung – zumindest bei mir. Nachdem Hanfgleichstellen und Ivo auf den Stelzen bereits den Weg zu Nol nach Haarlem zurückgelegt haben um ihn dort in einem seiner Coffeeshops, dem Willie Wortel Indica, zu treffen, kannte ich ihn persönlich noch nicht und freute mich daher, ihn hier noch vor dem nächsten Wochenende kennenzulernen. Mitgebracht hatte er ein Kamerateam von JDTV, die ihn von einem #Ams 420 zum nächsten ein Jahr lang begleiten (die haben auch das Wietsauce-Video gemacht) und einen französischen Rechtswissenschaftler, der sich mit Drogenpolitik befasst. Marianne und Willem vom Coffeeshop Toermalijn waren auch da.

Nachdem der Organisator mit seiner, etwas unzusammenhängenden, Rede fertig war, kündigte er mich an und gab mir das Megaphon. Die 15 Minuten Redezeit, die zuvor ausgemacht waren, würde ich per Megaphone ohne freie Hände niemals schaffen. Meine sorgsam vorbereiteten Fakten, das Konzept des rhetorischen Fünfsatzes, als Leitfaden auf Kärtchen dabei, blieben in der Jackentasche. Hier war der laute Agitator gefragt, der Stimmung macht. Halbwegs rund und mit Applaus brachte ich die erste Rede am Markt hinter mich. Nol gab mir danach die Hand und danach zeigte er mir, wie dass ein alter Hase macht. „Diese Politik ist lächerlich!“ rief Nol van Schaik mehrfach in Richtung Rathaus. Nol betonte wie ich, dass es sich um gewöhnlichen Tourismus handelt und keineswegs um Overlast, die allerdings jetzt von den Drugsrunners verursacht wird.

Dass der Umsatz mancher Geschäfte weiter sinkt und es, entgegen dem Abschaum-Zitat von Onno Hoes, in Maastricht sehr wohl auch Luxus-Touristen gab, wurde deutlich, als mir ein Mitdemonstrant erzählte seine Freundin arbeite in Maastricht in einem sehr teuren Bekleidungsgeschäft. Ein T-Shirt kostet da 150€ sagte er. Nun hatte sie dort Kunden, die einmal im Jahr kamen und wohl immer ordentlich kauften. In diesem Jahr waren sie wieder da – zum letzten Mal wie sie der Angestellten sagten. Sie seien nicht wegen der Museen nach Maastricht gekommen, sondern um Joints zu rauchen. In diesem Jahr waren sie nicht willkommen und durften nicht in die Shops. „Daher kommen wir im nächsten Jahr nicht mehr – Shoppen können wir auch in Milano.“

Nol van Schaiks Engagement ist unerreicht. Dabei könnte er eigentlich die Füße hochlegen – die Situation in Haarlem dürfte wohl eine der besten in ganz Nederland sein – und ich glaube nicht mehr daran, dass das Zufall ist. In Haarlem dürfen die Coffeeshops sogar 1 KG anstatt nur 500g bevorraten. Seine Maastrichter Kollegen dagegen erleben die Hölle auf Erden für jeden Geschäftsmann. Wären sie zuvor nicht alle schon so wohlhabend geworden, könnten sich die Shopbetreiber aus Maastricht ihre Passivität nicht leisten. Aber ich frage mich vor allem wo die 400 entlassenen Maastrichter Shopmitarbeiter waren. 2 Gesichter habe ich als Shopmitarbeiter erkannt – es mögen ein paar mehr gewesen sein. Sehr enttäuschend war, dass sich nicht einmal Marc Josemans sehen ließ.

Onno Bedankt - das geschlossene Café to the Point - Photo: Antonio Peri
Onno Bedankt – das geschlossene Café to the Point – Photo: Antonio Peri

Erst gegen 15:15 gingen wir vom Markt durch die Brusselsestraat zum Vrijthof. (Da sollte die Demo eigentlich schon auf dem Vrijthof sein und in den gemütlichen Teil übergehen – daher der Fehler im Bericht von Maastricht dichtbij, der das Ende der Demo für 15.15 am Markt darstellt und schreibt: “… Nachdem sie zu Ende demonstriert hatten, zogen sie friedlich in Richtung Innenstadt.” Das war der Marsch zum Vrijthof – nicht das Ende der Demo, liebe Maastricht dichtbij-Reporter). Dort kamen wir am Café To the Point vorbei, dass eine Zeit lang illegal Wiet verkauft hat und nun geschlossen ist. Dort machten wir einen kurzen Zwischenstopp und der Organisator von Anonymous sprach. Die Fenster des „To the Point“ sind mit Wünschen an Onno bemalt.

Auf dem Vrijthof angekommen wurde noch einmal das Megaphon bemüht aber diesmal kam ich von Anfang an aus dem Konzept, weil ich Englisch reden sollte, aber wegen der ganzen anderen Gespräche Nederlands – oder eine Mischung aus Deutsch, Englisch und Niederländisch. Ich hielt die zweite Kurzansprache dann noch ohne nennenswerte Fakten, die ich doch wusste und die ich notiert hatte. zu nennen und weitaus unsicherer als die erste Rede am Markt. Meine zweite Ansprache war, bis auf eine Passage, schwach. Ich habe meine Verwunderung darüber ausgedrückt, dass Bürgermeister Hoes als Angehöriger einer Minderheit so unsensibel gegenüber den Belangen einer anderen bedrängten Minderheit ist? Die Frage kam gut an und es ging bei den Ansprachen ja hauptsächlich darum die Proteststimmung zu befeuern, die nicht recht in Fahrt kommen wollte. Eigenlob stinkt, aber ich bin stolz darauf, eine Form gefunden zu haben, die politisch korrekt ist und trotzdem thematisiert, was so viele denken sich aber aufgrund der hohen Fettnäpfchengefahr nicht zu sagen trauen. Und eine Relevanz hat diese Tatsache auch – Onno Hoes sollte wissen, was Diskriminierung ist und welche Gefahren darin liegen, wenn man dieser die Tür öffnet. Welche Gruppe ist dann die nächste?

Danach löste sich die Demo dann auch recht schnell auf. Revil O – ein sehr netter Typ und der einzige deutsche kein Wietpas!-Leser auf der Demo, konnte leider auch nicht gemütlich bleiben, da er ungünstig geparkt hatte und das Ticket ablief. Nol fragte mich, wo der nächste Coffeeshop sei. Ich wusste noch nicht warum, aber dann wollte sich Nol verabschieden und sagte, er würde noch jemandem – dem zweiten Amerikaner des Tages, der jedoch in Belgien wohnte, Gras kaufen gehen. Daraufhin fragte ich Nol, ob er das für mich auch machen könne. Es hätte nicht besser kommen können, denn Richard, der Amerikaner aus Alabama, wollte ins Kosbor. Die Aktion wurde von JDTV gefilmt. Als Nol im Shop war, winkten uns die Türsteher von innen auf die andere Straßenseite herüber, kamen aber nicht raus zu uns. Nol sagte denen natürlich was abgeht, und wohl auch, dass wir frühere Stammkunden sind. Und dann kam er wieder aus dem Kosbor heraus (Nol musste dass zweimal machen wegen der Kamera, die ihn wohl beim ersten Mal nicht richtig gefilmt hatte). Er hatte für jeden 2 Gramm gekauft. Einmal Amnesia und einmal Cheese. Ich sagte sofort: „I`m the Amnesia-Guy“ – und das mit Recht. Amnesia war auch mein Lieblings-Weed aus dem Kosbor. Immerhin gab es dafür 2008 den 1st Price in der Kategorie Coffeeshop Bio-Haze. Die Qualität nach einem Jahr in dem ich nicht dort kaufen konnte, war noch immer dieselbe. Das spricht für das Kosbor. Selbst bei dem 13,50€ Amnesia ist die Qualität seit der Einführung 2008 unverändert gut. Richard freute sich ebenso über sein Cheese. Nol wollte kein Geld, sondern schenkte uns je 2g mit den Worten: „Because I`m ashamed for my country.“ Dann sollten wir noch kurz etwas zu Opstelten in die Kamera sagen. Da habe ich irgendeinen Mist auf Englisch gequasselt – war völlig unvorbereitet. Hoffentlich schneidet JDTV das raus. Mir war eigentlich danach zu sagen: „Danke Ivo, ohne Deine bescheuerte Politik, würde ich diese coole Aktion nicht erleben.“ Aber Ziel der Aktion (die ihr bald ansehen könnt) war ja den Irrsinn der Ausländerdiskriminierung darzustellen. Ich war da aber einfach nur noch überwältigt von Nol van Schaiks freundlicher Art und der Großzügigkeit. Mir war es fast ein wenig peinlich, das anzunehmen. Er ist spätestens jetzt mein absoluter Lieblings-Shopbetreiber. Schade, dass Haarlem so weit weg ist.

Diese Aktion war natürlich das persönliche Highlight und machte die laue Demo mehr als wett. Strafbar dürfte sich dabei übrigens niemand von uns gemacht haben. Der in Belgien lebende Richard durfte seine 2 g sogar geduldet mitnehmen. Nol und sein Team verabschiedeten sich dann und wir alle – auch die Leute von JDTV, sehen uns am nächsten Wochenende in Amsterdam wieder.

Der Flyer, den Anonymous gedruckt hat, war Sinnbild der ganzen Demonstration mit Ausnahme des Auftritts von Nol van Schaik. Nur als er sprach, kam bei mir echte Demo-Atmosphäre auf. Klein, unauffällig und etwas wirr wie der Flyer war auch die Demo über die meiste Zeit. Die Jungs von Anonymous haben es absolut gut gemeint und nach ihren Kräften versucht eine Demo auf die Beine zu stellen. Wir sollten dankbar sein, dass überhaupt jemand ca. 1 Jahr nach Einführung des Wietpas in Maastricht eine Demonstration angemeldet hat. Der VOCM, dessen Mitglieder durch Nichterscheinen auffielen, hat dies ja nicht auf die Beine stellen wollen. Das passt dazu, dass der VOCM auf seiner Homepage die letzte neue Nachricht im Dezember veröffentlicht hat. Auch wenn man diese Demonstration in vielen Punkten hätte anders organisieren müssen, fehlte doch einfach die Masse Mensch. Es mag mit der zeitlichen Nähe zum 420 Smokeout zusammenhängen, dass so wenig „normales Kiffervolk“ anwesend war. Die Abwesenheit der Maastrichter Shopbetreiber und der Mitarbeiter entschuldigt es aber nicht. Während selbst die Branche, der es in dieser Stadt seit einem Jahr so massiv an den Kragen geht und die über 400 Mitarbeiter entlassen musste, scheinbar null Interesse an dieser Form der politischen Teilhabe oder des Protests zeigt, kämpfen frischgebackene Anonymous-Aktivisten mit den bescheidenen Mitteln, die sie haben.

Diese Demo hat ganz bestimmt keine Overlast verursacht und es gab keinen Grund, die anfänglichen 5 Überwacher zu verstärken. Damit wird natürlich ein fatales Signal gegeben: Nämlich dass Opsteltens und Hoes Politik akzeptiert wird. Die nachher angegebenen 272 Teilnehmer, habe ich nicht gesehen. Nol schreibt bei sich im Blog von 50 Personen, das würde ich fast genauso sehen. Insgesamt, mit denen die kamen und gingen, mögen es aber dann doch 70 gewesen sein. Die wenigen Aktivisten gingen zwischen den tausenden Menschen in frühlingshafter Bummellaune unter, wären da nicht das Megaphon und die Fahnen gewesen. Bei der Gelegenheit sollten wir, da wir gerade Plakate für kein Wietpas! drucken, auch einmal über eine kein Wietpas-Fahne nachdenken. Für Demos ist das immer gut und noch lesbarer als T-Shirts. Ich war schon auf großen Demos mit einem guten Gefühl und auch schon auf Demos wo man mit 50 Mann durch die Stadt läuft und sich etwas blöd vorkommt. Daher lasse ich mich auch von einer enttäuschend kleinen Demo nicht demotivieren – im Gegenteil. Ich habe einen tollen Tag erlebt und eine Anekdote mehr, die ich mal irgendwann meinen Enkeln erzählen kann.

Mit Richard habe ich dann noch bis kurz vor 18 Uhr gequatscht und an der Maas ein Tütchen aus meinem Amnesia geraucht. War toll mein Englisch zu entstauben und die internationale Atmosphäre zu genießen. Das perfekte Warmup für Amsterdam.

Wie versprochen nun ein erstes Video:

Antonio Peri

Als Grenzbewohner des Dreiländerecks Deutschland/Niederlande/Belgien und damit natürlicher Europäer, betrachte ich die gesamte Region als meine Heimat. Die Fortschritte im Zusammenleben habe ich immer als angenehm und befreiend erlebt. Als drogenerfahrener Mensch, habe ich jedoch schon seit vielen Jahren gesehen, wie sich die Niederlande, die einst ja so berühmt für ihre pragmatische Drogenpolitik waren, schleichend verändern. Die schleichende Entwicklung war vorbei, als der Wietpas in den drei südlichen Provinzen eingeführt wurde – nun endlich war eine größere Öffentlichkeit für das Thema empfänglich – daher freue ich mich, Autor auf Kein Wietpas! zu sein. Sämtliche anderen Themen zur Drogenpolitik und Legalisierung behandele ich in meinem eigenen Blog: http://antonioperi.wordpress.com