Weitere Shops in Limburg wollen sich emanzipieren

Wow, was für ein Tag! Und die Meldungen reißen nicht ab! Nachdem heute die Bombe in Maastricht geplatzt ist hat jetzt auch Shopbetreiber Peter Hendriks, der die Skunk-Coffeeshops in Roermond und Sittard betreibt, dass er sich der Aktion in Maastricht anschliessen werde. Andere Shops in Limburg sind da bislang etwas zurückhaltender: In Geleen, Heerlen und Weert wolle man sich an die Regeln halten. Und falls jemand nach Venlo fragt: Hier wolle man das Gespräch mit dem Bürgermeister abwarten, bevor entschieden wird, wie weiter vorgegangen wird.

Der Appel von Marcs Anwalt an die Shopbetreiber der Provinz scheint also zu fruchten, eine Vernetzung und Solidarisierung beginnt. Klug wäre es natürlich, wenn alle mitmachen würden. Schliessen könnte man die Shops nicht: Stünde die Region zeitlich begrenzt ohne Coffeeshops da, würde es knallen (Ich weiß, wie Hanfgleichstellen und Antonio ohne Gras drauf sind :-P). Das würde die Region nicht verkraften.

Nachdem ein Jahr lang danach aussah, dass sich die Betreiber kampflos ihrem Schicksal ergeben und einige wenige an die Front liessen, erweckt jetzt der Aktivismus (gewiss nicht ohne finanzielle Interessen) ihn Ihnen.

Das Wochenende wird also verdammt spannend werden. Ich kann mir auch vorstellen, dass sich immer mehr Shopbetreiber anschliessen werden. Sowas reißt mit!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de