Eine Million für den Umzug der Maastrichter Coffeeshops

Foto: Centrum voor Criminaliteitspreventie en Veiligheid
Foto: Centrum voor Criminaliteitspreventie en Veiligheid

Die Maastrichter Coffeeshopbesitzer können in Kürze eine Rechnung der Stadt Maastricht über eine Million Euro erwarten. Auf diese Summe belaufen sich die Kosten für die Vorbereitung des geplanten Umzugs der Coffeeshops. Die Gemeinde Maastricht will sieben von insgesamt vierzehn Coffeeshops an den Stadtrand umsiedeln. Die neuen Standorte der Coffeeshops liegen dann am Brusselseweg, der Francois de Veyestraat und dem Köbbesweg.
Für einen dieser Orte, den Köbbesweg, sind mittlerweile alle erforderlichen Genehmigungen erteilt. Der Köbbesweg ist als neuer Platz für die Coffeeshops Mississippi, Smokey und Smurf vorgesehen. Mit einem schnellen Umzug der Coffeeshops an den Stadtrand ist dennoch nicht zu rechnen. Sowohl die Gemeinde als auch die Coffeeshopinhaber warten auf die alles entscheidende Anfrage an den Raad van State über das I-Kriterium, welches Ausländern verbietet die Coffeeshops zu besuchen. Mit einer Antwort ist hier erst Anfang 2014 zu rechnen.

Steve Thunderhead

Steve Thunderhead

Ich lebe seit mehr als vierzig Jahren an der niederländischen Grenze. Die Entwicklung der niederländischen Cannabispolitik verfolge ich seit den achtziger Jahren, als ich zum ersten Mal einen Coffeeshop besucht habe. Die langsame Veränderung von einer pragmatischen und toleranten Politik zu immer repressiveren Regelungen kenne ich deswegen aus eigener Erfahrung. Ich freue mich als Autor auf Kein Wietpas! mitarbeiten zu dürfen, weil ich nach all den Jahren meinen Anteil zu einem erneuten Wandel dieser Politik beitragen will.
Steve Thunderhead