Leserwahl: Der Kommentar des Monats Mai 2015

kdm

Es hat ein wenig gedauert, aber hier ist endlich wie angekündigt, die Wahl zum Kommentar des Monats für den Mai. Auch wenn es nicht so viele Kommentare gab (Leute, haut in die Tasten!) fiel es uns doch schwer, 5 Kandidaten zu küren. Daher haben wir uns dazu entschieden, Euch zwischen 6 Kandidaten zu entscheiden.

Wir lassen Euch jetzt drei Tage Zeit zu voten (Dienstag Abend wird der Cut gemacht). Der Gewinner bekommt von uns einen hochwertigen Atmos Orbit Vaporizer für Kräuter und Konzentrate, zur Verfügung gestellt durch unseren Sponsor Vaporizer-Markt.de. Dabei respektieren wir natürlich den Datenschutz und geben keine Daten an den Sponsor (oder sonst wen) weiter. Versprochen!

Die Kandidaten für den Mai sind:

KlausiMausi in „Großangelegte Polizeiaktion in Enschede“:

Gut, dieser Wahnsinn hat offensichtlich Methode.
Nach wie vor ist meine Vermutung, dass dieser K(r)ampf einzig und allein den Zweck hat, die Kriminalstatistiken zu schönen. Denn eine durchgeführte Kontrolle ohne Fund und Anklage hat keine Auswirkungen auf die Statistik, eine Kontrolle mit Fund bedeutet aber eine durch die Polizei aufgeklärte Straftat. Habe ich also eine Statistik, die besagt dass ich eine Aufklärungsquote von 20% habe, muss ich nur lange genug kontrollieren, Und Schwupps: 25%. 30% . Easy. Dabei kann ich auch noch angeben, dass die Verbrechensrate deutlich gestiegen ist, und erhalte damit mehr Mittel, um all die tollen Hubschrauber mit Infrarotkameras zu kaufen, Personal, Hunde, Tests, Mannschaftsbusse, Absperrbänder, etc. und schwupps: Die Aufklärungsrate der gestiegene Kriminalität wird schon wieder höher. Wow. Tolle Leistung.
Deswegen ist es absolut notwendig den Repressionsapparat aufrecht zu erhalten. Klar, Gemeindeanbau wird die Anzahl der privatwirtschaftlich betriebenen Zuchtbetriebe senken. Bittere Sache, keine nächtlichen Hubschrauberflüge mehr, keine Tür eintreten und Verbrechensbekämpfung per Heraustragen von Pflanzen. Gehen sie nicht über Los. Ziehen Sie keine 400€ ein.Lassen Sie sich nicht als Held in der Lokalzeitung fotografieren.
Und zur Pflege der gutnachbarschaftlichen Beziehungen dürfen die deutschen Kollegen noch mal ein wenig mitspielen. Klasse. Abgreifen für die Statistik.
117443 Fälle zu Verstößen gegen das BtMG lt deutscher polizeilicher Kriminalstatistik 2013 nur im Zusammenhang mit Cannabis sprechen da eine sehr deutliche Sprache. Aufgeklärte Fälle: 111.923
Gleiche Quelle.
Zusätzlich gibt es in Holland nochmal einen fetten Extra-Bonus. Mehrfach (als Gärtner) erwischt heisst: Wir nehmen Dir Dein Haus weg und verkaufen es. Und sowas nennt sich dann rechtstaatliche Maßnahme.
Dazu ist es notwendig, dass der Bevölkerung suggeriert wird, dass ein Problem besteht. Die steht dann glotzend daneben, und findet es richtig, dass „etwas unternommen“ wird. Sie dulden, dass nachts die Straßenbeleuchtung abgeschaltet wird, und die Hubschrauber über den Wohngebieten kreisen. Sie freuen sich über die Schnäppchenhäuser, die zum Verkauf angeboten werden. Wer es nicht mitbekommen hat, dass hier eine Aktion lief, bekommt es in einem kleinen Artikel nochmal präsentiert. „Politiehelikopter cirkelt boven Enschede; grootschalige actie drugsoverlast“ titelt dann eine Zeitung, und das Wahlvieh fordert höhere Strafen, da Drogennutzer schließlich Mörder sind.

http://www.tubantia.nl/regio/e…

Propaganda, Manipulation und Gehirnwäsche.

RevilO in „Großangelegte Polizeiaktion in Enschede„:

Servus!!!
Na frei nach konservativer Manier: Wo keine wirklichen Probleme herrschen da schaffe ich halt welche.^^
Also es ist jetzt schon einige Monate her das ich Enschede besucht habe, aber von einer angeblichen Drugoverlast ist mir beim besten Willen nicht wirklich was aufgefallen .
Im Gegenteil, alles lief doch sehr gemächlich ab so wie ich das von Enschede und seinen Coffeeshops vor Ort nicht anders kenne.
12 ganze Verhaftung in Enschede und eine in Cronau, dazu wurden dann noch 2 Wohnungen gebustet wo man Geld und div. Drogen gefunden hat???
Alle Achtung!!!!!
Da kann man in der Tat von einem beachtlichen Schlag gegen die böse organisierte Kriminaltät sprechen.
Das die Politie sich zu den Mengen und dem Umfang der ganzen Aktion bedeckt hält lässt vermuten das die ganze Aktion ja mehr wie lohnenswert war und ein mächtig Pfund gegen die böse Drogenkriminalität ist.:-)

Fakt ist: Enschede hat Seine Probleme gegen eine sog. Overlast schon vor über 10 Jahren selbst in Angriff genommen und seitdem lief dort alles in sehr geordnete Bahnen ab, sieht man jetzt mal von einer knallenden Autotür und von einem in zweiter Reihe parken mal ab. ^^
Ich denke andere Städte wie Maastricht oder Städte in Noord Brabant dürften es dort mit ganz anderen Problemen zu tun haben.

Schade das wieder mal ein VVD-Politiker bzw. Bürgermeister sich nicht zu schade und polemisch ist die Sicherheit in seiner Stadt und die Energie seiner Beamten für plumpeste Symbolpolitik zu opfern .

Greetz

ogf in „Regierung stimmt gegen Gemeindeanbau“:

Wie solch unrealistische Entscheidungen zu stande kommen??Haltet mich fuer einen Verschwoehrungstheoretiker,aber nach dem Deal von Opstelten und seinem Hashbaron ist doch nun wirklich alles gesagt…was vorher auch schon sonnenklar war,Geld Geld Geld Und nochmehr Macht Macht Macht und trotz das man dann ein unbeliebter undynamischer Unsympath ist gibts dann trotzdem immer viele junge Frauen oder wahlweise eben Toyboys zu f….!solche Schlaumeier glauben an gar nichts ausser an ihre eigene Karriere…

KifferJan in „Doede de Jong: Polizeientlastung durch Cannabisregulierung (Übersetzung)“:

@Daisy: Ich denke wir kommen auch in Germany langsam aber sicher einer Legalisierung näher. Kann mich nicht erinnern dass so viel, und quer durch fast alle Parteien, über eine Freigabe von Cannabis gesprochen wurde. Und es war Thema in der Tagesschau, auch wenn Gesundheitsminister Gröhe das zarte Pflänzchen nach CDU Manier gleich wieder in Grund und Boden gestampft hat. Aber die Front der verbohrten Gegner bröckelt langsam aber sicher. Ich bin 45 und denke, dass ich es noch erleben werde. Vielleicht schneller als es sich mancher zu Träumen wagt …

doc77 in „Lesetipp: Michael Knodt rechnet mit Amsterdam ab“:

Hallo erstmal, ja die 90er also was das weed angeht ist das wohl eins mit denn besten Jahrzehnten von unserem heiligen Blümchen. Aber so wie es aussieht bekommt der Mensch auch das kaputt. Es geht denn lieben Leuten aus einem cs o. Sonst wo her ganz klar um die Kohle da Wird ein scheiß drauf gegeben was auf der Ware ist ob Plastik,Dünger,Blei ach was weiß ich noch alles Hauptsache die Kohle kommt über den Ladentisch. Müsst euch mal einen sky budtender vorstellen wenn ihr dem für das drecks zeug was ihr da bekommt einen 30 € Schein hinlegt ganz nach dem Motto scheiß weed scheiß Kohle.

dex in „Lesetipp: Michael Knodt rechnet mit Amsterdam ab“:

Hallo, ich kann den Artikel sehr gut nachvollziehen- bin aber auch älter.. :) Amsterdam und überhaupt Holland Mitte/Ende der Neunziger kann man sich heute kaum noch vorstellen. Erstmal zu dem Punk/Dealer Verhältnis: die Punks in Amsterdam haben damals gedealt, die waren Punks und Dealer/Läufer in Personal- Union.. :) Die Dealer haben dir damals 50-100 Gramm Platten unter die Nase gehalten, mit 20 Sekunden Feuerzeug drunter..- mitten auf dem Damrak.. In Maastricht gab es damals Privat Connections mit 30 Sorten Auswahl- der wall street Coffeeshop hatte zum Höhepunkt um die 50 Sorten. Bauern haben damals Gras-Hofverkauf gemacht und dafür selbstgemalte Schilder an die Straße gestellt: Äpfel, Birnen & Gras zu verkaufen. Und zum Abschluss: ich war neulich nach ca 10 Jahren wieder mal in ein paar Shops in der Ecke Kerkrade/Heerlen und Gras ist alles zum Heulen. Mies gespült, überdüngt und überteuert. Ach ja- wer mit Aroma/Liquid versetztes Gras für nen Hoax hält, dem empfehle ich im quiyam/heerlen das strawberry für 14e.. Zum verarscht und abgezogen werden muss man nicht zwangsläufig nach Amsterdamm fahren.. :D

Wir freuen uns über eine rege Teilnahme. Wem gönnt Ihr den Vaporizer am ehesten?

Natürlich gibt es nächsten Monat wieder eine Wahl, also: Kommentieren lohnt sich!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Auch wenn die Teilnahme leider sehr gering war, ist das Ergebnis eindeutig: Klausimausi hat verdient gewonnen! Ich werde ihn morgen kontaktieren und ihn den vaporizer dann zusenden! Herzlichen Glückwunsch!

    • Revil O

      Meinen Glückwunsch und ich hoffe du hast viel Spaß mit deinem Vapo.
      Vielleicht gewinne ich ja das nächste mal.;-p
      Das Ergebniss ist auch mehr als verdient.
      Klausi bringt in seinem Kommentar vieles auf den richtigen Punkt und es lässt sich schön lesen.

      Greetz

      • Doc77

        Hey Klausi altes Schlitzohr viel Spaß mit deinem neuem vapo. Mfg thc.

    • Hazenjagd

      Herzlichen Glückwunsch an Klaus, dem alten Hau :P
      Wann gibt’s das nächste Gewinnspiel mit einem Vaporizer als Preis?

      • Na den Kommentar des monats gibt es jeden Monat. Also fleissig mitdiskutieren!

  • KlausiMausi

    So, das Gerät ist sicher und gut bei mir eingetroffen!
    Da bedanke ich mich ganz herzlich bei dem Sponsor des Vapos, für die Zusendung und natürlich bei „meinen Wählern“ :)
    Um ehrlich zu sein – ich hatte schon gar nicht mehr daran gedacht, dass im Moment der Wettbewerb am Laufen ist… was mir dann nach Mobos Kommentar plötzlich wieder in den Sinn kam….

    So hoffe ich natürlich, dass dieser nette Anreiz noch viel mehr Kommentatoren dazu anspornt, „Kein Wietpass“ wieder mit Leben zu füllen – denn wir müssen immer wieder darüber reden und die Diskussion rund um die Regulierung am Laufen halten. Und das muss nicht nur in den Niederlanden passieren, sondern in jedem Land der Welt. So schnell wie möglich.

    Um Euch den Mund noch etwas wässrig zu machen, stelle ich Euch mein neues Gerät einmal vor, für die die es nicht kennen.

    Der Orbit ist ein Unterwegs-Vaporizer. Nicht unbedingt der kleinste, handlichste und unauffälligste, aber ein Gerät das einen sehr soliden Eindruck macht. Er hat in etwa die Größe einer E-Zigarette (ist somit auch etwas „stealth“), ist nicht ganz leicht, was wohl an den Akkus liegt, und hat eine recht praktische Einhandbedienung. Oder Einknopfbedienung. Gegen versehentliches Einschalten ist das Gerät dadurch geschützt, dass man diesen 5 mal hintereinander kurz drücken muss. Gimmick: In dem Moment wird die Kräuterkammer mit einer weissen LED beleuchtet, damit man überprüfen kann, ob noch Magie in den Kräutern ist, oder beim Befüllen leichter trifft.

    Das Mundstück fand ich im ersten Moment nicht so angenehm, da es zunächst einen mir nicht so angenehmen Beigeschmack erzeugte. Nach einer gründlichen Reinigung (Reiniger „Oranex“ auf Orangenbasis, heisses Wasser und Ultraschall) war das Thema aber gegessen.
    Das Gerät schaltet nach ein paar Minuten von selber ab, und kann dann wieder durch mehrmaliges Drücken gesichert werden, und die Kammerbeleuchtung geht aus.
    Die Temperatur ist fest eingestellt.

    So damit aber genug. Nun freu ich mich schon auf EURE nächsten Kommentare und drücke Euch allen die Daumen.

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